Dienstag, 21. November 2017
Logo goodnews4® Baden-Baden
Banner Titel 2
 

Online-Tageszeitung Baden-Baden
Archiv News Baden-Baden 2020

 
Javascript DHTML Image Web Scroller Powered by dhtml-menu-builder.com

Baden-Baden

Dienstag, 17. März 2009

 

Kritische Fragen an OB Gerstner − FDP fürchtet Bausünde beim alten Baden-Badener Gefängnis

[ Diese Daily News als Druckversion ]

[ Bitte hier klicken, um diesen Beitrag zu kommentieren! ]

Vorschaugrafik

Baden-Baden, 17.03.2009, 22:21 Uhr Die Ideale von Baden-Baden 2020 sieht die Baden-Badener FDP-Fraktion in Gefahr und fürchtet eine neue Bausünde im Bäderviertel. In einem Brief an Baden-Badens Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner spricht die FDP-Fraktion «von großer Sorge um den Charakter unserer Stadt». In dem von FDP-Stadtrat und Fraktionschef Patrick Meinhardt unterschrieben Brief an den Oberbürgermeister heißt es: «Die Fraktion FDP/Freie Bürger will nicht, dass auf dem Gelände des ehemaligen Untersuchungsgefängnisses eine weitere Bausünde in unserer Stadt möglich wird. Nachdem die Stadt über eineinhalb Jahrzehnte beim Untersuchungsgefängnis durch Untätigkeit geglänzt hat, darf jetzt nicht das hässliche Gefängnis durch einen unansehnlichen Bauklotz ersetzt werden.» In einem 11 Punkte Fragen-Katalog erkundigt sich die FDP-Fraktion nach dem Stand des Rechtsstreits mit den beiden Baufirmen IDEAL und Vogel Projektbau GmbH. Inhaltlich richtet sich eine Frage auf die Stadtplanung in unmittelbarer Umgebung des alten Baden-Badener Gefängnisses. «Wie schätzt die Verwaltung die Zukunft des Gymnasiums Hohenbaden ein? Ist es nicht gefährlich, wenn das Hohenbaden in eine Sandwich- Position zwischen dem Doormanhouse und einem Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Untersuchungsgefängnisses kommt? Wieso sind hier nicht die eindeutigen Erfahrungen der Vincenti-Grundschule bezüglich der nahen Bebauung mit drei Stadtvillen oberhalb der Schule berücksichtigt worden?» Anm. der Red.: Mit dem Begriff «Doormanhouse» ist das vor der Eröffnung stehende Hotel Aqua Aurelia gemeint. Das Gelände des alten Gefängnisses wurde durch eine Reihe von umstrittenen Bebauungen in der Innenstadt zum Streitfall. Das Gelände wurde schon vor einigen Jahren durch das Unternehmen IDEAL-Wohnbau erworben.

US-Präsident Obama übernachtet in Straßburg − Polizeipräsident Hetger zu Terrorismus beim NATO-Gipfel: «Keine konkreten Hinweise, aber Gefahr ist greifbar» − B500, B36 und A5 werden zeitweise gesperrt

Baden-Baden, 17.03.2009, 17:39 Uhr Was sich schon angedeutet hatte, bestätigte heute der baden-württembergische Polizeipräsident Erwin Hetger im Rathaus von Baden-Baden im Beisein von Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner, Bürgermeister Werner Hirth und der Baden-Badener NATO-Gipfel-Beauftragten Brigitte Goertz-Meissner: «Der US-Präsident Barack Obama übernachtet in Strasbourg.» Im Vordergrund des Besuchs von Hetger in Baden-Baden stand das Sicherheits- und Verkehrskonzept während des NATO-Gipfels Anfang April. Hinsichtlich des Verkehrs sagte Erwin Hetger im Gespräch mit Nadja Milke von goodnews4Baden-Baden: «Am 03. April wird es in Baden-Baden eine kritische Verkehrssituation geben.» Das Gespräch ist zu sehen unter Interviews der Woche. Ebenso ein kurzes Interview mit Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner. Zur Sicherheitslage betonte Hetger erneut: «Deutschland liegt im Spektrum islamistischer terroristischer Gruppierungen, mit Anschlägen ist jederzeit zu rechnen.» Gleichwohl gebe es bis heute keine «konkreten Hinweise», so der baden-württembergische Polizeichef, «doch die Gefahr ist greifbar». Das alles gilt auch mit speziellem Blick auf den NATO-Gipfel, da dieser eine «hohe Symbolkraft» habe und die NATO selbst «ein Feindbild des internationalen Terrorismus» sei, so der Polizeipräsident, der die Gefahrenlage nicht beschönigt. Neben den genannten Gefahren gehören zu den polizeilichen Herausforderungen «Linksextremismus und gewaltbereite Störer, friedliche Demonstrationen mit vielen Teilnehmern, die Dimension des Einsatzraumes und die deutsch-französische Zusammenarbeit.» Auf deutscher Seite sind acht Demonstrationen geplant, davon drei in Baden-Baden am 02., 03., und 04. April. Auf deutscher und französischer Seite wird mit 15 000 bis 25 000 Demonstranten gerechnet. Für den Straßenverkehr sind folgende Sperrungen vorgesehen: B 500 zwischen Rheinübergang und Baden-Badener Innenstadt: Freitag, 03. April, 12 Uhr bis Samstag, 04. April, 10 Uhr; B36 Stollhofen bis B 500, gleiche Uhrzeiten; Samstag 04. April von 7.30 Uhr bis 14.00 Uhr B28 Richtung Kehl. Auch die Autobahn A5 ist mit kurzfristigen Sperrungen betroffen zwischen Freitag, 03. April, 12 Uhr bis 18 Uhr und Samstag 7.30 Uhr bis 4 Uhr. Die Autobahn-Sperrungen sollen jeweils unter einer Stunde liegen. Die gesperrten Bundesstraßen dienen als Protokollstrecken und garantieren den Rettungs- und Versorgungsverkehr für die Bevölkerung. Ebenfalls eingeschränkt werden die Rheinschifffahrt am Samstagvormittag und der Flugverkehr. Der Linienflugverkehr soll aber planmäßig laufen.

Headlines für Baden-Baden und Rastatt, 17. März 2009

Aktueller Polizeibericht − 8 Meldungen

Vergessener Koffer löste Flughafen-Evakuierung aus
Rheinmünster Der vergessene Koffer einer Frau aus Mannheim löste am Montagabend, kurz nach 19.30 Uhr, eine Evakuierung des Flughafenterminals aus. Der herrenlose Koffer wurde im Bereich des Bistros entdeckt. Eine Befragung und Lautsprecherdurchsagen führten nicht zum Besitzer. Daraufhin wurde das Terminal geräumt. Kurz nach 21.00 Uhr meldete sich die Besitzerin aus Mannheim, die ihren Koffer vergessen hatte. Um 21.25 konnte das Terminal wieder freigegeben werden und die Passagiere nach London konnten verspätet ihre Reise antreten.

Lkw drohte umzustürzen
Muggensturm Am Dienstagmittag kam ein mit Betonteilen beladener Lkw aus Frankreich, der auf der L 607 von Malsch in Richtung Muggensturm fuhr, in einem Baustellenbereich in das angrenzende Bankett. Dabei geriet der Lkw in Schräglage. Zwei jeweils sechs Tonnen schwere Betonteile stürzten in das angrenzende Gelände. Aus diesem Grund war die L 607 bis 15.30 Uhr voll gesperrt. Die Bergung des Lkw und der Betonteile erfolgte mit schwerem Gerät. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro.

10.00 Euro Schaden durch Hüttenbrand
Gernsbach Aus noch ungeklärter Ursache geriet am Dienstagmorgen eine Holzhütte am Walheimer Hof in Brand. Durch das Feuer wurde das Gebäude vollständig zerstört. Darin befanden sich diverse Arbeitsgeräte. Ein angrenzendes Gebäude und ein Plastikgewächshaus wurden ebenfalls durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen 10.000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Wehren aus Gernsbach und Gaggenau und das DRK waren vor Ort und im Einsatz. Bezüglich der Brandursache hat der Polizeiposten Gernsbach die Ermittlungen übernommen.

Notrufsäule beschädigt
Forbach Eine Notrufsäule auf der B 462 in Höhe der Langenbrander Straße wurde am Montagabend mit brachialer Gewalt aus der Halterung gerissen und in den angrenzenden Grünstreifen geworfen. Der dabei angerichtete Sachschaden wird auf 500 Euro geschätzt. Hinweise zu der sinnlosen Tat nimmt der Polizeiposten Gernsbach, Tel. 07224/3663, entgegen.

Pkw-Aufbruch
Rastatt Am Montag, zwischen 16.20 Uhr und 17.00 Uhr, wurde ein in der Sybillenstraße abgestellter Opel Zafira aufgebrochen. Nach dem Einschlagen einer Seitenscheibe entwendeten der oder die Täter aus dem auf der Rückbank abgestellten Tragekorb die darin befindliche Handtasche. Der angerichtete Schaden beträgt 200 Euro. Hinweise an das Polizeirevier Rastatt, Tel. 07222/761-0.

Illegale Abfallentsorgung
Rastatt Von unbekannten Tätern wurde über das Wochenende auf einer Wiese neben der verlängerten Friedhofstraße ein offener 20-Liter-Ölkanister, in dem sich etwa 5 Liter Altöl befanden, abgestellt. Hinweise zu der illegalen Müllentsorgung nimmt das Polizeirevier Rastatt, Tel. 07222/761-0, entgegen.

Verkehrsunfall
Rastatt 7500 Euro Sachschaden entstand bei einem Verkehrsunfall, der sich am Dienstagmorgen auf der Kreuzung Franz-Phillip-Straße und Röttererbergstraße ereignete. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision zwischen einem 56-jährigen Autofahrer und einer 25-jährigen Autofahrerin.

Geschwindigkeitskontrolle
Baden-Baden Auf der Richard-Haniel-Straße fand am Dienstagmorgen, zwischen 07.00 Uhr und 07.45 Uhr, eine Geschwindigkeitskontrolle in Höhe Sandweier statt. Die erlaubten 70 km/h überschritten in dieser kurzen Zeit 99 Fahrzeuglenker.

 

Archiv News Baden-Baden 2020 | zurück zur Startseite

 

Kommentare

 
 

Copyright © 2006-2017 textbüro Baden-Baden  |  Alle Rechte vorbehalten