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Baden-Baden

Mittwoch, 22. August 2012

 

Unverhoffte rosige Zeiten für Rennbahn Iffezheim − Glückspielstaatsvertrag und Wunderstute Danedream werden die Kassen füllen − Längste große Woche in der Geschichte der Rennbahn mit König von Mallorca

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VIDEO goodnews4-Interview von Nadja Milke mit Benedict Forndran

Baden-Baden/Iffezheim, 22.08.12, 03:13 Uhr Nach einem Tal der Tränen steuert die Rennbahn Iffezheim wohl wieder rosigeren Zeiten entgegen. Der neue Glücksspielstaatsvertrag und das Baden-Badener Wunderpferd Danedream sind die Hoffnungsträger der wichtigsten deutschen Galopp-Rennbahn. «Der Glücksspielstaatsvertrag ist ja so gut wie durch, wobei es noch Bedarf gibt, Details zu regeln», fasste Benedict Forndran im goodnews4-VIDEO-Interview den Stand des langwierigen Ringens um den Glücksspielstaatsvertrag zusammen. Und längst ist der Rennbahn-Chef auch mit wenig zufrieden. Das Ergebnis sei «positiver als die Worst-Case-Szenarien und wir haben jetzt eine Grundlage, um darauf aufzubauen. Es ist vereinbart, dass die Wetten dort versteuert werden wo sie verkauft werden, so müssen die Buchmacher eine fünfprozentige Wettsteuer bezahlen, das macht unser Angebot wettbewerbsfähiger.»

Die große Wende hin zum wirtschaftlichen Wohl wird eintreten, wenn die Buchmacher von diesen Wettsteuern eine «Rückerstattung an die Rennveranstalter» bezahlen werden, auch dies soll der neue Staatsvertrag vorsehen. Doch Benedict Forndran traut dem Frieden erst, wenn auch aus Brüssel kein blauer Brief ins Haus steht und «die EU das nicht wieder umwirft», bremst er noch die Vorfreude. «Insgesamt geht es uns gut wegen des Glücksspielstaatsvertrages und wir haben auch einen Danedream-Effekt.» Selbst die größten Pferdesportbanausen kamen an dieser Hollywood verdächtigen Geschichte nicht vorbei. Ein gewissermaßen hässliches Entlein in Pferdegestalt geriet für geradezu lächerliche 9000 Euro in den Besitz des Möbelhausbesitzers Helmut Voltz aus Achern und galoppierte inzwischen fast vier Millionen Euro Preisgelder zusammen. Zuletzt den für deutsche Pferde unerreichbaren l′Arc de Thriomphe in Paris. «Wir hoffen, dass die Stute ganz viele ihrer Zuschauer hierher lockt.» Die Hoffnung von Benedict Vorndran wird wohl aufgehen, denn wie in guten alten Zeiten blickt endlich wieder die ganze Pferdesportwelt nach Iffezheim. Selbst CNN und das Fernsehen aus Dubai wollen Teams nach Baden-Baden schicken. Und in einem 60-Sekunden-Statement-Test zählte der Rennbahn-Chef ohne Luft zu holen die nicht enden wollende Vielzahl an Programm-Punkten auf. Und selbst für die allerletzten Pferde-Verweigerer ist etwas dabei: Jürgen Drews, der ballermannende König von Mallorca wird auf der Rennbahn richtig Party machen. Von 25. August bis zum 06. September wird ein Rekord auf jeden Fall gebrochen: Es wird mit acht Renntagen die längste Rennwoche aller Zeiten. Bericht: Christian Frietsch VIDEO goodnews4-Interview von Nadja Milke mit Benedict Forndran


Weitere News für Baden-Baden und Rastatt mit Meldungen aus dem Rathaus Baden-Baden und Polizeibericht, 21. August 2012

Erzbischof Teofan zum Austausch bei OB

Vorschaugrafik Erzbischof Teofan bei OB

Aus dem Rathaus Baden-Baden Im Rahmen eines Besuches in Baden-Baden stattete der russisch-orthodoxe Erzbischof von Berlin und Deutschland, Teofan, einen Besuch im Baden-Badener Rathaus ab. Dort empfing ihn Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner zu einem einstündigen Austausch. Themen waren dabei unter anderem das gute Verhältnis der russisch-orthodoxen Kirche mit den christlichen Kirchen in Deutschland sowie die Zukunft der Kirchengemeinde Baden-Baden. In Begleitung des Erzbischofs waren der russisch-orthodoxe Gemeindepfarrer von Baden-Baden, Abt Andrej, und das Diözesanratsmitglied der russisch-orthodoxen Kirche, Abt Maxim. Bereits am Sonntag zelebrierte Erzbischof Teofan einen russisch-orthodoxen Gottesdienst, den auch Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner besuchte. Foto vlnr.: Der Baden-Badener Gemeindepfarrer der russisch-orthodoxen Kirche, Abt Andrej, Erzbischof Teofan, OB Wolfgang Gerstner und Abt Maxim im Büro des Oberbürgermeisters.


Herrenpfädel wegen Mäharbeiten gesperrt
Aus dem Rathaus Baden-Baden Wegen anstehender Mäharbeiten ist das Herrenpfädel am Samstag, 25. August, für den Fahrzeugverkehr von 6 bis voraussichtlich 17 Uhr gesperrt. Das Herrenpfädel verbindet die Balger Straße mit Haueneberstein.

Erneut mehrere Betrugsversuche in Baden-Baden und Rastatt − Polizei warnt vor russisch sprechenden Schockanrufern

Vorschaugrafik Polizeibericht

Rastatt/Baden-Baden, Polizeibericht Erneut kam es am gestrigen Montag in Rastatt und Baden-Baden zu telefonischen Betrugsversuchen durch so genannte «Schockanrufe», einer Variante der seit Jahren bekannten Enkeltrick-Betrügereien, bei überwiegend älteren Spätaussiedlern. Bereits im Juni 2012 war es im Dienstbereich der Polizeidirektion Rastatt/Baden-Baden zu einer Vielzahl solcher Anrufe gekommen, in vier Fällen wurden Opfer um mehrere tausend Euro betrogen. Im Juli 2012 konnten im Raum Schweinfurt zwei litauische Staatsangehörige festgenommen werden, die vermutlich einer international agierenden Bande angehören und im hiesigen Bereich als Geldabholer fungierten. Das Telefon klingelt und am anderen Ende ist vermeintlich ein naher Verwandter, der ganz dringend Hilfe und vor allem Geld braucht − viel Geld. Ein Schock für jeden Familienmenschen − und genau diesen Schock und das Verantwortungsgefühl machen sich skrupellose Betrüger zunutze. Die russisch sprechenden Anruferinnen oder Anrufer täuschen den Angerufenen durch geschickte Gesprächsführung vor, ein naher Angehöriger oder guter Bekannter zu sein. Dann spiegeln die Täter vor, sie seien in einen Unfall verwickelt. Für die eigene medizinische Betreuung oder die Versorgung anderer Unfallbeteiligter sei dringend Bargeld notwendig. In anderen Fällen geben sich die Anrufer als Rechtsanwalt, Polizist oder Botschaftsangehörige aus und behaupten, ein Angehöriger der Angerufenen habe einen Unfall verursacht. Dabei seinen Unfallbeteiligte schwer verletzt worden und eine Notoperation sei nötig. Damit das angebliche Familienmitglied nicht bestraft werde, sollen die Angehörigen sofort hohe Summen Bargeld bezahlen. Die Bargeldforderungen betragen meistens mindestens 10.000 Euro. Die Polizei geht davon aus, dass die in jüngster Zeit bekannt gewordenen betrügerischen Anrufe von Litauen aus mit der Ländervorwahl 0037 erfolgen. Allein im letzten Juni wurden dem Landeskriminalamt rund 100 Fälle in Baden-Württemberg bekannt. 33 Mal hatten die Täter dabei Erfolg und ergaunerten insgesamt über 200.000 Euro. Um diese betrügerischen Machenschaften zu vereiteln, rät die Polizei deshalb zur Vorsicht.

Versuchter Wohnungseinbruch
Muggensturm, Polizeibericht In der Nacht zum Dienstag wurden Bewohner eines Anwesens in der Karlsruher Straße auf Geräusche aufmerksam und begaben sich in den angrenzenden Garten. Dort konnte wahrgenommen werden, dass mehrere Personen in Richtung Wilhelmstraße und Sportplatz davon rannten. Diese hatten zuvor offensichtlich versucht, einen herunter gelassenen Rollladen einer ebenerdigen Tür nach oben zu schieben. Nach Angaben der Geschädigten soll bereits am Freitagabend ebenfalls versucht worden sein, diesen Rollladen nach oben zu bringen. Eine Überprüfung der näheren Umgebung durch die Polizei mit mehreren Streifenfahrzeugen führte nicht zum Antreffen verdächtiger Personen. Hinweise an das Polizeirevier in Gaggenau, Tel. 07225/9887-0.

Schwelbrand auf Balkon − Heiße Asche in Plastikeimer vermutlich Ursache
Bühl, Polizeibericht Am Montagnachmittag gegen 16.25 Uhr wurde den Einsatzkräften von Feuerwehr, DRK und Polizei eine starke Rauchentwicklung auf einem Balkon im ersten Obergeschoss eines Anwesens in der Adalbert-Stifter-Straße gemeldet. Nach den Feststellungen vor Ort war es dort zu einem Schwelbrand gekommen, wobei die Außenfassade und die darüber liegende Balkondecke beschädigt wurden. Zudem ein Sonnenschirm und ein Plastikeimer. In diesem Eimer wurden Reste von Asche vorgefunden, die jedoch nach Angaben der Bewohnerin vor dem Einfüllen erkaltet gewesen sei. Aufgrund der Gesamtumstände muss jedoch davon ausgegangen werden, dass Teile der Asche nicht vollständig erkaltet waren und sich daraus ein Schmorbrand entwickelt hatte. Der entstandene Sachschaden wird auf rd. 5.000 Euro geschätzt.

Schwer verletzte Autofahrerin bei Unfall in Bühl
Bühl, Polizeibericht Bei einem Verkehrsunfall am Montag gegen 17.50 Uhr auf der Rheintalstraße wurden beide beteiligte Pkw-Fahrerinnen verletzt. Eine 38-jährige Pkw-Lenkerin war von einem Feldweg aus nach links in Richtung LuK-Kreuzung auf die Rheinstraße abgebogen, ohne auf ein bevorrechtigtes aus Richtung Rheinstraße heranfahrendes Fahrzeug zu achten. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge und durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug der Verursacherin abgewiesen, überfuhr ein Hinweisschild und kam im Grünstreifen zum Stillstand. Beim Unfallgeschehen wurde die Verursacherin schwer verletzt und nach der Erstversorgung vor Ort durch einen Notarzt und das DRK zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Eine 58-jährige Frau im Geschädigtenfahrzeug wurde leicht verletzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf 6.000 Euro geschätzt.

Zeugen zu Unfall gesucht
Baden-Baden, Polizeibericht Erst am Montagnachmittag wurde von einem geschädigten Fahrzeugführer ein Verkehrsunfall vom Samstagabend gegen 23.45 Uhr, kurz vor dem Ortseingang Haueneberstein aus Richtung Kuppenheim, angezeigt. Laut Angaben des 57-jährigen Autofahrers sei dieser auf der Fahrt auf der L 67, kurz vor dem Kreisel in Haueneberstein, von einem weißen Transporter überholt worden, der dann wegen Gegenverkehrs habe nach rechts ziehen müssen, so dass es zur seitlichen Kollision zwischen Transporter und Pkw gekommen sei. Am Pkw war dabei ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro entstanden. Der Unfallverursacher habe sich anschließend mit überhöhter Geschwindigkeit über die Julius-Redel-Straße in Richtung B3 neu entfernt. Bei dem Verursacherfahrzeug soll es sich um einen weißen Transporter, ähnlich einem Sprinter, mit rotem Schriftzug, gehandelt haben. Weiteres zu dem Fahrzeug ist nicht bekannt. Vor dem Unfallgeschehen habe der Fahrer des Sprinters ein dem Geschädigten nachfolgendes Fahrzeug ebenfalls überholt. Der Fahrer dieses Fahrzeugs sowie weitere Zeugen zum Unfallgeschehen werden gebeten sich beim Polizeirevier in Baden-Baden, Tel. 07221/680-0, zu melden.

Sattelzug schleuderte in Mittelleitplanken − Unfallverursacher flüchtete
A5/Ottersweier, Polizeibericht Der Fahrer eines Sattelzugs war am Montagnachmittag gegen 15.45 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen der A5 innerhalb einer Baustelle in Höhe Ottersweier in Fahrtrichtung Süden unterwegs. Dort wurde er von einem bislang unbekannten Autofahrer trotz Überholverbots, vermutlich ohne ausreichenden Seitenabstand, überholt. Beide Fahrzeugführer wichen nach links und rechts aus, um eine Kollision zu vermeiden. Der Sattelzug geriet ins Schleudern, prallte gegen die provisorischen Mittelleitplanken und anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort kam das Fahrzeug quer zur Fahrtrichtung zum Stehen, so dass das Heck den rechten Fahrstreifen blockierte. Die Mittelleitplanken waren auf einer Länge von 500 Metern umgefallen, so dass auch der linke Fahrstreifen in Richtung Karlsruhe blockiert war. Der Unfallverursacher hatte sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. In der Folge bildeten sich Rückstaus in Richtung Süden bis zu sieben Kilometer und Richtung Norden bis zu zehn Kilometern Länge. Bis gegen 18.00 Uhr waren die notwendigen Arbeiten abgeschlossen und die Sperrungen konnten aufgehoben werden. Die entstandenen Behinderungen hatten sich bis gegen 18.30 Uhr aufgelöst.

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