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Baden-Baden

Mittwoch, 03. August 2011

 

OB-Gattin Senta Louise Gerstner gibt Namen für Louisenstollen − OB Gerstner erleichtert: «Habe die Umgehungsstraßen genutzt und bin mit dem Fahrrad gefahren, beides hat wunderbar geklappt» − «Sprengungen am Freitag»

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Vorschaugrafik «Anschlagfest» für Tunnelsanierung

VIDEO Reportage und Interviews von Nadja Milke mit Senta Louise Gerstner, OB Wolfgang Gerstner, Christian Töchterle und Pfarrer Häusle

Baden-Baden, 03.08.11, 01:45 Uhr Im kontrastreichen Widerspruch zur finsteren Tunnelröhre strahlte die Sonne gestern ausnahmsweise mal um die Wette, als die Heilige Barbara ihren guten Geist in die Tunnelröhre schickte. «Ich wünsche, dass alles gut verläuft und keine Unfälle passieren», wünschte Senta Louise Gerstner im goodnews4-Video-Interview für den langwierigen Renovierungszeitraum des Michaelstunnels. Die Frau des Oberbürgermeisters übernahm gestern beim «Anschlagfest» die Statthalterrolle für die Schutzheilige Barbara und gab auch ihren Vornamen für den Louisenstollen, der als Fluchtstollen verlängert in den Berg hineingetrieben werden soll. An ihrer Seite fand Senta Louise Gerstner auch ihren sichtlich erleichterten Gatten: «Die Umgehungen werden angenommen, das macht uns zuversichtlich, dass wir das Jahr gut überstehen.» Auch für die etwas besorgten Hotels möchte er Entwarnung geben: «Ich glaube, dass es nach einer Orientierungsphase nicht zum Nachteil für die Hotels sein wird.» Er selbst hat das neue Baden-Badener Verkehrszeitalter schon getestet: «Ich habe die Umgehungsstraßen schon genutzt und ich bin auch schon mit dem Fahrrad gefahren, beides hat wunderbar geklappt.» Für die österreichischen Baufirmen hat der dunkle Tunnel-Alltag schon begonnen: «Wir sind schon in vollen Zügen, im Tunnel die Beleuchtung abzubauen und alles vorzubereiten für den Abbau der Zwischendecke», sagte Christian Töchterle, Bauleiter der Jägerbau GmbH. Und auf die ersten längeren akustischen Effekte der Tunnelrenovierung bereitete er die Baden-Badener im goodnews4-Interview auch schon mal vor. «Die ersten Sprengungen sind voraussichtlich schon am Freitag» zu erwarten. Zu den Anschlaggästen gehörte neben den Baden-Badener Stadträten auch Rudolf Kühner, Präsident des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Allen gibt Pfarrer Häusle im goodnews4-Gespräch die Geschichte der Heiligen Barbara mit auf den langen Weg der Tunnelsanierung: «Die Geschichte ist nicht so deutlich belegbar, sie stammt aus dem 2. Jahrhundert nach Christus. Barbara soll eine junge Frau gewesen sein, die sich gegen den Willen ihres Vaters zum Christentum bekehrt hat. Dieser ließ sie dann in den Turm einsperren und dann töten. Sie wird seit dem Mittelalter als eine der 14 Nothelfer verehrt. Bekannt ist auch der St. Florian, der Schutzpatron der Feuerwehrleute.» Und den wohl hart arbeitenden Tunnel-Bergleiten gab er noch eine Empfehlung mit auf den Weg. Überraschenderweise rät er den Männern nicht etwa ein kühles Bier in einer Bar auf der Baden-Badener Terrassenmeile zu genießen, sondern wirbt für eine Alternative: «Wir haben in Baden-Baden sehr interessante Kirchen, zum Beispiel die Stiftskirche, die Kirche St. Bernhardt mit einem wunderbaren Jugendstil oder die Josephskirche mit modernen Farbkompostionen.» Die tapferen Kumpels werden sich für den Tipp bestimmt bedanken. Was kann dann noch schief gehen bei so viel Gotteseifer? VIDEO Reportage und Interviews von Nadja Milke mit Senta Louise Gerstner, OB Wolfgang Gerstner, Christian Töchterle und Pfarrer Häusle

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Weitere Meldungen für Baden-Baden und Rastatt mit Polizeibericht, 02. August 2011

Suchaktion nach gestürztem Mountainbikefahrer am Fremersberg
Baden-Baden, Polizeibericht Eine groß angelegte Suchaktion von Polizei und Feuerwehr nach einem gestürzten Mountainbikefahrer wurde am Montag kurz nach 15.00 Uhr eingeleitet. Der 62-jährige Radfahrer war zwischen dem Fremersbergturm und der Schutzhütte Steinbacher Umkehr gestürzt und hatte dabei eine Fraktur erlitten. Über Handy setzte er einen Notruf ab, konnte aber keine genaue Positionsangabe machen. Gegen 16.00 Uhr wurde er von den Suchkräften aufgefunden. Er wurde stationär in die Stadtklinik Baden-Baden aufgenommen. Im Einsatz waren die Badener und Sinzheimer Feuerwehr mit 21 Wehrmännern sowie mehrere Streifen der Polizei.

74-Jährige wurde Ofer von zwei Trickdiebinnen
Bühl, Polizeibericht Das Opfer von zwei Trickdiebinnen wurde am Montagmorgen um 10.30 Uhr eine 74-Jährige in der Eisenbahnstraße. Die Geschädigte wurde beim Verlassen des Stadtgartens von einem Mädchen angegangen. Diese gab ihr mit Gebärden zu verstehen, dass sie für eine Behindertenorganisation Spenden sammeln würde. Die Seniorin zückte daraufhin ihre Geldbörse und wollte dem Mädchen einen kleinen Geldbetrag übergeben. In diesem Moment kam eine weitere junge Frau hinzu. Die beiden bedrängten die Seniorin derart, dass eine von ihnen aus der Geldbörse zunächst unbemerkt einen Geldschein entwenden konnte. Fast auf die gleiche Art und Weise wurde in Rastatt am Montagmorgen nach 10.00 Uhr eine 75jährige Frau von zwei jungen Frauen bestohlen. Wer Hinweise zu der Tat geben kann wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Bühl, Tel. 07223/99097-0, in Verbindung zu setzen.

Verdächtige Wahrnehmung
Bühl, Polizeibericht Am Dienstagmorgen kurz nach 03.00 Uhr wurde der Polizei telefonisch mitgeteilt, dass sich eine Person an Fahrzeugen auf dem Parkplatz beim Bahnhof verdächtig verhalten würde. Kurz vor dem Eintreffen der verständigten Beamten teilte der Zeuge mit, dass sich der Mann in einem Fahrzeug verstecken würde. Vor Ort trafen die Beamten in dem Pkw einen alkoholisierten amtsbekannten 28-Jährigen an. Ob er versucht hatte, Fahrzeuge aufzubrechen wird momentan noch abgeklärt.

Dank aufmerksamen Zeugen Unfallflucht geklärt
Bühl, Polizeibericht Dank eines aufmerksamen Zeugen konnte eine Unfallflucht geklärt werden, die sich am Montag um 16.50 Uhr auf dem Parkplatz eines Geschäftes im Hugo-Fischer-Weg ereignete. Der Zeuge beobachtete von einem Balkon aus wie die Fahrerin eines grauen Pkw beim Rückwärtsfahren ein anderes Fahrzeug beschädigte und sich anschließend unerlaubt entfernte, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Von den verständigten Beamten konnte die Verursacherin, eine 49-Jährige, kurz darauf ermittelt werden.

Opferstock aufgebrochen
Rheinmünster, Polizeibericht Der Opferstock in der Katholischen Kirche in Greffern wurde im Laufe des Sonntags aufgebrochen. Bislang unbekannte Täter hatten das Vorhängeschloss, mit dem die Kassenschublade gesichert war, aufgebrochen und anschließend das darin befindliche Bargeld entwendet. Hinweise an den Polizeiposten Lichtenau, Tel. 07227/2221.

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
Rastatt, Polizeibericht Unbekannte spannten im Laufe des Montagmittags über die Einfahrt zum Amtsgericht Rastatt in der Lyzeumstraße in Nylonseil. Eine Pkw-Lenkerin zerriss beim Einfahren das Seil, dabei wurde der Lack des Fahrzeugs beschädigt. Wer Hinweise zu dem Vorfall machen kann wird gebeten, sich mit dem Polizeirevier Rastatt, Tel. 07222/761-0, in Verbindung zu setzen.

Körperverletzung geklärt
Rastatt, Polizeibericht Wie bereits berichtet, war es am Donnerstag, dem 21.07.2011 gegen 17.40 Uhr auf dem Murgdamm in Höhe des Brückenhofes zwischen zwei Hundebesitzern zu einem Disput gekommen. Ein 57-Jähriger war dabei von einem zunächst Unbekannten mit einer Leine geschlagen worden. Die Beamten der Polizeihundeführerstaffel konnten diesen Mann nun ermitteln. Es handelt sich um einen 29-Jährigen aus der Barockstadt.

Brand einer Strohballenpresse
Rastatt, Polizeibericht Aus noch ungeklärter Ursache geriet am Dienstag gegen 12.45 Uhr, eine Strohballenpresse hinter einem Zugfahrzeug auf einem Feld zwischen Rastatt und Plittersdorf in Brand. Als der Landwirt den Brand bemerkte koppelte der die Arbeitsmaschine ab. Durch die brennenden Ballen wurde auch das angrenzende Gelände in Brand gesetzt, eine Fläche von etwa 300 Quadratmetern. Die verständigte Wehr hatte den Brand der Presse und der 300 Quadratmeter Fläche schnell gelöscht. Der Sachschaden wird auf über 20 000 Euro geschätzt.

Haschisch im Marmeladeglas
A 5/Baden-Baden, Polizeibericht Die Polizei hielt am Dienstagmorgen kurz nach 02.00 Uhr an der Tank- und Rastanlage Baden-Baden einen französischen Pkw, besetzt mit vier Personen, an. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass ein 22-jähriger Mitfahrer unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Eine Durchsuchung des Fahrzeugs, bei dem auch ein Rauschgiftspürhund eingesetzt wurde, führte zum Auffinden von 10 Gramm Haschisch, das in einem Marmeladeglas im Kofferraum versteckt war. Das Rauschgift wurde sichergestellt; eine Sicherheitsleistung wurde erhoben.

 

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