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Baden-Baden

Montag, 19. September 2011

 

Protest in der Stefanienstraße: «Auto-Lawine raus. Fahren Sie die U1» − «Es ist schon furchtbar, dass durch so eine schmale Straße so viel Verkehr durchgeht»

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goodnews4-Video-Interviews von Max Schlett

Baden-Baden, 19.09.11, 00:00 Uhr Einem Anwohner der Baden-Badener Stefanienstraße ist der Kragen geplatzt. Mit einem großen Pappschild, angebracht vor seiner Haustür, protestiert er gegen den anhaltenden Verkehrslärm: «Auto-Lawine raus. Fahren Sie die U1», schreien die großen schwarzen Buchstaben, die langsam vorbeiziehende Verkehrskarawane an. Seit der Schließung des Michelstunnels hat die enge Stefanienstraße wohl auch die Hauptlast des Verkehrs in der Innenstadt zu tragen. «Es ist jetzt so, seit die Schule begonnen hat, dass man zwischen 7 und 8 Uhr, die Straße fast nicht überqueren kann», klagt eine jüngere Frau im goodnews4-Interview. Und der Unmut wächst bei einem großen Teil der Anwohner, die den Verkehr, der von der Lichtentaler Straße, kurz nach dem gesperrten Tunnel, nun auf der Stefanienstraße diagonal durch die ganze Innenstadt führt, ertragen müssen. «Es ist schon furchtbar, dass durch so eine schmale Straße so viel Verkehr durchgeht», zeigt sich eine ältere Dam recht verzweifelt. «Ich mag gar nicht mehr durchgehen», und sie sorgt sich auch um die Kinder des Kindergartens. «Wir sind schon alle sehr entrüstet», spricht sie auch für ihre Nachbarn. Ein älterer Herr bringt die akute Lage auch mit Versäumnissen in der Vergangenheit in Zusammenhang: «Der Verkehr war schon immer zu viel hier und der grundlegende Fehler liegt bei der Planung. Zum Beispiel hat man auf dem Grundstück Stefanienstraße 29 eine Garage gebaut, die gar nicht ausreicht, anstatt eine öffentliche, in den Berg gehende Garage zu bauen. Lastwagen und Müllabfuhr müssen auf das Trottoir fahren und gefährden die Fußgänger.» Auch die jüngeren Anwohner müssen sich die Ohren zuhalten oder sich anders zu helfen wissen: «Mein Kind schläft auf dieser Seite und ich kann das Fenster nicht aufmachen», klagt eine junge Mutter. Nur einer der interviewten Anwohner der Stefanienstraße übt sich in Geduld: «Ja, der Lärm ist deutlich mehr geworden, aber wir haben jetzt einen Monat rum und ich hoffe, dass wir die anderen 11 Monaten auch noch packen.» goodnews4-Video-Interviews von Max Schlett

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Weitere Meldungen für Baden-Baden und Rastatt mit Polizeibericht, 19. September 2011

50 000 Besucher beim SWR3 Pop-Festival − 20 000 Tickets für die Veranstaltungen in Festspielhaus, Theater und Kurhaus verkauft
Baden-Baden Als die Pop-Schlacht geschlagen war, konnte man die Spuren des Musikfestes am Sonntag in der Baden-Badener Innenstadt nicht übersehen. In einer Erklärung des SWR heißt es heute dass, «Insgesamt 50.000 Musikfans an den drei Festival-Tagen in der SWR3 New Pop City Baden-Baden» gefeierten hätten. Für die drei Veranstaltungsplätze konnten nach Angaben des öffentlich-rechtlichen Senders 20 000 Tickets verkauft werden.

Nach Notizzettel gegriffen und in die Leitplanken gerast
A5 / Rastatt, Polizeibericht Ein 32-jähriger Autofahrer war am Samstag, gegen 03.40 Uhr, auf der A 5, zwischen den Anschlussstellen Rastatt Nord und Süd, in Richtung Basel unterwegs. Da ihm hierbei ein Notizzettel in den Fußraum fiel, bückte er sich danach, wobei er sein Fahrzeug unbewusst nach links lenkte. Als er am Mittelstreifen auf die Grünfläche kam geriet sein Pkw ins Schleudern. Er schleuderte nun quer über die gesamte Fahrbahn, prallte in die Schutzplanken am rechten Fahrbahnrand und kam letztendlich auf dem Standstreifen zum Stillstand. Es entstand ein Sachschaden von 2.600 Euro.

Randalierer in Baden-Badener Disko − Gast erlitt Nasenbeinbruch
Baden-Baden, Polizeibericht Am Samstag, um 03.45 Uhr, wurde durch das Personal einer Diskothek in der Kaiserallee ein 27-jähriger, betrunkener Gast, der sich ungebührlich benahm, des Hauses verwiesen. Da er mit dieser Maßnahme nicht einverstanden war, griff er vor dem Lokal einen Türsteher an und schlug ihn mit beiden Fäusten mehrfach ins Gesicht. Danach schlug er einem anderen Gast, der zufällig daneben stand, grundlos ins Gesicht, sodass dieser eine Nasenbeinfraktur erlitt. Erst durch weiteres hinzu gerufenes Personal konnte der Randalierer festgehalten werden. Seinen Rausch musste er anschließend, auf richterliche Anordnung, im polizeilichen Gewahrsam ausschlafen.

Versuchter Einbruch
Muggensturm, Polizeibericht In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde versucht in einen Getränkemarkt in der Vogesenstraße einzubrechen. Hierbei wurden durch die Hebelversuche der Alurahmen der Glasschiebetür und der Schließmechanismus erheblich beschädigt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht noch nicht fest.

Vorfahrt missachtet
Rastatt, Polizeibericht Ein 19-jähriger Autofahrer missachtete am Freitag, um 20.30 Uhr, die Vorfahrt eines bevorrechtigten Pkws an der Kreuzung Berliner Ring und Ötigheimer Weg. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 2.500 Euro. Bei der Unfallaufnahme wurde bei dem Unfallverursacher Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt. Da ein Alcotest einen Wert von 0,4 Promille ergab, musste er eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben.

Unfallflucht
Steinmauern, Polizeibericht Ein flüchtiger Fahrzeugführer streifte am Freitag, um 20.00 Uhr, einen Opel Astra, der in der Rheinstraße am Fahrbahnrand abgestellt war. Hierdurch wurde der Außenspiegel beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von rund 200 Euro. Zeugen des Vorfalles werden gebeten sich beim Polizeirevier Rastatt, Tel.: 07222/7610, zu melden.

 

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