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Baden-Baden

Samstag, 05. Mai 2012

 

Nur gute Nachrichten aus dem Michaelstunnel − Lars Lau: «Zuversichtlich, dass wir am 01.08. den Tunnel wieder aufmachen können» − «Wir sind kostenneutral davongekommen»

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Lesen Sie hierzu:

VIDEO goodnews4-Interview von Nadja Milke mit Lars Lau

Baden-Baden, 05.05.12, 02:30 Uhr Neben der ganzen Aufgeregtheit um die Finanzierungskrise des geplanten Neuen Schlosshotels, den Kontroversen um unsere Partnerstädte Jalta und Sotchi, gibt es nun auch eine beruhigende Nachricht. «Nachdem wir Beschleunigungsmaßnahmen durchgeführt haben, sind wir zuversichtlich, dass wir am 01.08. den Tunnel wieder aufmachen können», fasste Lars Lau, Bauleiter des Regierungspräsidiums Karlsruhe die Lage bei der wichtigsten Verkehrsachse Baden-Badens im goodnews4-VIDEO-Interview schlicht in einen Satz. Dann wenn alles nach Plan läuft und die Autos bald wieder durch den 2544 Meter lange Röhre rollen, wird man sich verwundert die Augen reiben wie schnell mal wieder ein Jahr vergangen ist. Doch noch mehr verwundert aber wie unaufgeregt unsere Stadt diese lange Zeit ohne den eigentlich unentbehrlichen Lebensnerv überstanden hat. Vielleicht auch ein Grund, die Zukunft nicht immer so düster zu sehen wie man sich diese auszumalen in der Lage ist.

Wenig war zu sehen von verzweifelten Touristen und entnervten Baden-Badenern. Doch noch ist das Werk nicht ganz vollbracht. «In den nächsten drei Monaten werden wir im Wesentlichen die Betriebstechnik fertigstellen und auch testen, dann wird sich auch zeigen, ob wir sauber gearbeitet haben», gab Lars Lau die Parole für die letzte Etappe bei der Renovierung des Michaelstunnels aus, der danach allen aktuellen Sicherheitsstandards Genüge tun wird. Die Kosten sollen auch im kalkulierten Rahmen bleiben. Trotz Bauverzögerung mit anschließenden Beschleunigungsmaßnahmen «sind wir sind kostenneutral davongekommen». Leichten Herzens werden wir dann bald alle wieder durch die lange und viel sicherere Röhre rauschen, die mit LED-Lichtern geschmückt auch ein wenig Festtagsstimmung verbreiten wird. Aber warten wir es ab. Man soll auch unter Tage den selbigen nicht vor dem Abend loben. Bericht: Christian Frietsch VIDEO goodnews4-Interview von Nadja Milke mit Lars Lau


Weitere Meldungen für Baden-Baden und Rastatt mit Polizeibericht, 04. Mai 2012

Pilot bei Landeanflug auf Baden-Airport mit Laser geblendet

Vorschaugrafik Polizeibericht

Baden-Airpark/Rastatt, Polizeibericht Am Donnerstag gegen 22.35 Uhr wurde eine im Landeanflug auf dem Baden-Airpark befindliche Passagiermaschine im Bereich von Rastatt mit einem Laserpointer anvisiert. Hierdurch wurde der Pilot geblendet, konnte die Maschine, die mit 54 Passagieren besetzt war, jedoch sicher landen. Scheinbar ist den Tätern die Gefährlichkeit ihres Tuns nicht bewusst, da der Pilot bis zur Orientierungslosigkeit geblendet werden kann und somit jegliche Kontrolle über das Flugzeug verliert. Die Blendung von Piloten mit einem Laserpointer ist eine Straftat. Als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr droht eine Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren. Sollte ein geblendeter Pilot mit dem Flugzeug während der Landung durchstarten müssen, kommen auf den Täter Schadenersatzansprüche der Fluggesellschaft in erheblichem Umfang zu.


Polizei beobachtete Drogen-Deal − 200 Gramm Haschisch sichergestellt − Haftbefehl erlassen
Rastatt, Polizeibericht Am Donnerstag um 15.50 Uhr beobachtete eine zivile Polizeistreife wie sich ein einschlägig bekannter 36-jähriger Mann beim Oranger Platz mit einer weiteren Person unterhielt. Kurz darauf kam ein unbekannter Fahrzeuglenker angefahren. Dieser unterhielt sich mit dem 36-Jährigen und übergab ihm zwei Gegenstände, die dieser in seine Hosentasche steckte. Als die Beamten den 36-Jährigen und seinen Begleiter kontrollieren wollten, sahen sie, wie er die soeben erhaltenen Gegenstände aus der Tasche zog und in ein angrenzendes Gebüsch warf. Eine Nachschau ergab, dass es sich um zwei Platten Haschisch mit einem Gewicht von 200 Gramm handelte. Bei der Überprüfung seines 31-jährigen Begleiters entdeckten die Beamten eine geladene Gaspistole. Des Weiteren stand er unter dem Einfluss berauschender Mittel. Wie die Ermittlungen ergaben, war er mit einem Roller zum Oranger Platz gekommen, weshalb er auch noch wegen Fahren unter Drogeneinwirkung angezeigt wird. Die Kriminalpolizei übernahm noch am Donnerstag die weiteren Ermittlungen und Maßnahmen. Eine anschließend durchgeführte Wohnungsdurchsuchung bei dem 36-Jährigen verlief negativ. Die Drogenfahnder der Kriminalpolizei übernahmen noch am Donnerstag die weiteren Ermittlungen und Maßnahmen. Da der 36-Jährige bereits wegen eines zurückliegenden Drogendeliktes unter Bewährung stand, wurde er am Freitagmorgen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Baden-Baden dem Haftrichter beim Amtsgericht Rastatt vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Unter Auflagen wurde dieser außer Vollzug gesetzt. Auch der Fahrzeuglenker wurde zwischenzeitlich ermittelt. Es handelt sich um einen 40-Jährigen aus Rastatt.

Neue Erpressungsversuche durch Ransomware im Internet
Rastatt/Baden-Baden, Polizeibericht Mit einem neuen Erpressungsprogramm, sind Internetnutzer seit kurzer Zeit einer weiteren Abzockermasche ausgesetzt. Die Polizei rät im Fall einer Infizierung des Computers auf keinen Fall der Zahlungsaufforderung Folge zu leisten. Beim Öffnen von Mail-Anhängen bei denen es sich insbesondere um angebliche Rechnungen handelt, lädt sich ein Schadprogramm automatisch herunter und installiert sich selbstständig auf dem Rechner. Der aktuelle Erpresser-Trojaner sperrt wie ähnliche Vorgänger die Computer seiner Opfer, indem er mit einem Warnhinweis den Zugriff auf den Windows-Desktop und die Funktionen des Betriebssystems verhindert. In einem statischen Fenster wird dem Nutzer suggeriert eine Seite von Windows-Update vor sich zu haben, der einen Warnhinweis enthält. Wer das kostenpflichtige update nach Zahlung von 50 Euro über ein virtuelles Zahlungssystem im Internet überweise, entsperre seinen PC wieder. Dies ist nach Bezahlung der Gebühr jedoch nicht der Fall, so dass die Opfer nicht nur erpresst, sondern auch betrogen werden. Bei verschiedenen Dienststellen der Polizeidirektion Rastatt/Baden-Baden wurden dieser Tage ein mehrere dieser Fälle angezeigt. Die Sachbearbeiter der Polizei nehmen den aktuellen Fall zum Anlass, auf die Abzockmasche hinzuweisen und entsprechend zu sensibilisieren. Die bisherigen Trojaner halten sich hartnäckig auf dem Rechner und können meist nur von versierten Nutzern mittels tiefer gehender Eingriffe in das Betriebssystem unter Verwendung entsprechender Software wieder entfernt werden.

Rauchentwicklung durch vergessenes Holzbrett auf dem Herd
Baden-Baden, Polizeibericht Am Donnerstagabend kurz nach 22.00 Uhr musste die Feuerwehr zu einer Wohnung in der Hauptstraße in Lichtental fahren. Ein vergessenes Holzbrett auf dem Küchenherd war in Brand geraten. Das Feuer hatte anschließend noch eine Holzabdeckung in Mitleidenschaft gezogen. Dadurch entstand auch eine starke Rauchentwicklung. Die Wehr hatte das Feuer schnell gelöscht und die Wohnung anschließend gelüftet. Die 83-jährige Wohnungsinhaberin erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und musste in der Stadtklinik ambulant behandelt werden.

Nach Unfall Fahrbahn durch Öl verunreinigt
Baden-Baden, Polizeibericht Ein Auffahrunfall ereignete sich am Donnerstagmorgen um 07.10 Uhr in der Rotenbachtalstraße. Ein 20-jähriger Autofahrer war in Höhe des Anwesens Nummer 4 auf einen vor ihm verkehrsbedingt anhaltenden Linienbus aufgefahren. Durch den Aufprall wurde die Ölwanne des Pkws beschädigt und Betriebsstoffe verunreinigten die Fahrbahn. Das auslaufende Öl wurde durch die verständigte Feuerwehr gebunden. Eine Fachfirma reinigte anschließend die Fahrbahn. Der Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge mussten aufgrund der Unfallbeschädigungen abgeschleppt werden. Bis zur Bergung der Fahrzeuge wurde der Verkehr durch Polizeibeamte an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Verkehrsunfall
Sinzheim, Polizeibericht Am Donnerstag um 14.40 Uhr wollte eine 31-jährige Autofahrerin, die auf der Landstraße von Sinzheim kommend in Richtung Baden-Oos fuhr, an der Einmündung zur Straße An der Stadtbahn nach links abbiegen. Dabei missachtete sie den Vorrang eines entgegenkommenden 35-jährigen Renault-Lenkers. Die Unfallverursacherin wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Aufgrund der Unfallbeschädigungen mussten beide Pkws abgeschleppt werden.

 

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